Offline Billing

Mehrwertdienste für Auskunfts- und Vermittlungsleistungen, Servicerufnummern, Gewinnspiele und dergleichen sind bequem für die Endkunden, doch im Hintergrund stehen komplexe Prozesse, die Anbieter bewältigen müssen. Damit das Geschäft für die Anbieter Diensteanbieter sowie Verbindungs- und Teilnehmernetzbetreiber – so einfach ist, wie es für die Endkunden aussieht, übernimmt Swiss Post Solutions (SPS) diese komplexen Prozesse im Hintergrund.

Herausforderung Abrechnung von Mehrwertdiensten

Rund 9 Mio. Verbindungsminuten fallen täglich in Deutschland für Mehrwertdienste an. Damit erwirtschaften deren Anbieter (Diensteanbieter/Service Provider) einen Umsatz von ca. 1.300 Mio. €.

Bei Mehrwertdiensten kommt bei jeder Inanspruchnahme ein eigener Vertrag zwischen Endkunden und dem jeweiligen Diensteanbieter zustande. Der Abrechnungsprozess ist komplex, der große Umsatzanteil bleibt beim Diensteanbieter und der Teilnehmer-Netzbetreiber (TNB) muss Fristen und Prozessvorgaben einhalten, um einen möglichen finanziellen Schaden durch Forderungsausfall so gering wie möglich zu halten. Eine bei Nichtzahlung fällige Sperre von Mehrwertdiensten / Rufnummern durch den TNB hätte einen Wettbewerbsnachteil zur Folge.

Offline Billing aus einer Hand

SPS bietet den kompletten Offline Billing Prozess inklusive Abwicklung des Zahlungsverkehrs als Service und erstellt eine zweite Rechnung (second bill) im Namen und für Rechnung des Carriers / TNB.

Insbesondere umfasst dies:

  • Bereitstellung der für die Abrechnungsleistung erforderlichen Infrastruktur (Hardware, Software und Schnittstellen)

  • Umfassendes Service- und Applikationsmanagement der Lösung

  • Bereitstellung eines SFTP Servers zur automatisierten Übernahme von Kunden- und Rufnummernzuordnungsdaten

  • F&I konforme Verarbeitung sämtlicher Datentypen aus dem F&I-Verfahren (F&I steht für Fakturierung und Inkasso, den von der Deutschen Telekom gesetzten Standardprozess)

  • In der Regel tägliche Verarbeitung von Leistungsdaten

  • Monatliche Rechnungsstellung als Fakturierung aller für den jeweiligen Abrechnungszeitraum vorliegenden Leistungsdaten auf einer separaten Rechnung („Second Bill“)

  • Durchführung des Forderungseinzugs, F&I konforme Rückbelastung unbezahlter Forderungen an den Dienstanbieter/Service Provider

  • Umfassendes Finanz- und Transaktionsreporting

Organisatorische und finanzielle Vorteile

Der Teilnehmernetzbetreiber kann seinen Endkunden den Zugang zu Mehrwertdiensten anbieten, ohne komplexe Abrechnungs- und Inkassoprozesse selbst implementieren zu müssen.

  • Nicht zuordenbaren Forderungen von Serviceanbietern werden frühzeitig zurückgewiesen und das finanzielle Risiko des TNB damit minimiert

  • SPS erstellt eine zweite Rechnung, die unabhängig von der monatlichen Rechnung an den Endkunden geht, inklusive aller Informationen zum genutzten Mehrwertdienst (Einzelverbindungsnachweis mit Informationen zu Rechnungsauskünften, Reklamationen und Mahnwesen)

  • Rechnungsdruck und -versand oder elektronische Bereitstellung aus einer Hand

Kontakt
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Martin Riegelmeyer
Swiss Post Solutions GmbH
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